E.EuroStackDigitale Souveränität
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7.8von 10
Trust Score · ready

Wie vertrauenswürdig ist Proton Authenticator?

Der Wert stammt aus der transparenten Bewertungsmethode des Quelldatensatzes. Er ist eine strukturierte Orientierung, keine Sicherheitsgarantie und kein Ersatz für deine eigene Risikoprüfung.

BasisklasseEuropäisches Nicht-EU-Land65 von 100 Basispunkten
+
Operative Faktoren+12,8aus vier Dimensionen
=
Endwert77,8entspricht 7.8 / 10

Vier Bewertungsdimensionen

Positive Signale erhöhen, Vorbehalte reduzieren den Wert
Sicherheit2,8 / 12
Signale +3,0 · Abzüge −6,2
Governance1,9 / 8
Signale +4,5 · Abzüge −6,6
Zuverlässigkeit2,5 / 6
Signale +1,8 · Abzüge −2,2
Vertrag & Portabilität5,5 / 6
Signale +2,5 · Abzüge −0,0

Positive Signale

16 Belege
+1 · Governance

Offizielle Dokus sagen, dass die App Open Source ist und öffentliche Repositories verfügbar sind.

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+1.25 · Sicherheit

Proton veröffentlicht ein detailliertes Sicherheitsmodell für kontobasierten Sync und Schlüssel-Handling.

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+0.5 · Sicherheit

Offizielle Produktseiten dokumentieren eine biometrische App-Sperre.

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+0.75 · Sicherheit

Proton betreibt ein öffentliches Bug-Bounty-Programm mit definierten Auszahlungsstufen.

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+0.5 · Sicherheit

Regelkonforme Schwachstellenmeldungen werden innerhalb von fünf Geschäftstagen bestätigt.

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+0.5 · Governance

Proton veröffentlicht eine rechtliche Safe-Harbor-Richtlinie für gutgläubige Sicherheitsforschung.

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+1 · Governance

Proton legt eine aktuelle SOC-2-Type-II-Bestätigung offen und verweist auf die ISO-27001-Zertifizierung.

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+1 · Governance

Die offizielle About-Seite sagt, dass Proton AG schweizerisch ist und die Proton Foundation Hauptaktionärin ist.

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+0.5 · Governance

Proton veröffentlicht einen detaillierten Transparenzbericht mit Statistiken zu Rechtsanordnungen und Jurisdiktionshinweisen.

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+1 · Vertrag & Portabilität

Die Kernnutzung funktioniert offline und erfordert kein Proton-Konto.

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+1 · Vertrag & Portabilität

Die offizielle Migrationsdoku unterstützt Importe aus gängigen Authenticatoren und den Rückexport der Codes.

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+0.5 · Vertrag & Portabilität

Das iOS-Changelog dokumentiert passwortgeschützten Export für sicherere Migrationen.

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+0.5 · Governance

Die offizielle Hilfe sagt, dass die App kostenlos sowie ohne Werbung und ohne Tracking ist.

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+0.75 · Zuverlässigkeit

Das Android-Changelog bleibt bis v1.3.6 vom 19. Januar 2026 aktuell.

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+0.5 · Zuverlässigkeit

Das iOS-Changelog zeigt fortlaufende Härtung bis v1.3.0.

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+0.5 · Zuverlässigkeit

Offizielle Listings decken Android, iOS, Windows, Mac und Linux ab.

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Vorbehalte

8 Punkte
Major · −4

Ein Launch-Bug in der iOS-App schrieb TOTP-Geheimnisse im Klartext in Logs, was für einen Authenticator ein schwerer Fehlermodus ist.

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Moderate · −2.5

Sync über ein Proton-Konto bleibt im Rahmen schweizerischer Rechtsverfahren, und ein Gerichtsakten-Bericht aus 2026 zeigte, dass Zahlungsmetadaten einen bezahlten Proton-Account-Inhaber identifizieren können.

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Moderate · −2

Geräteübergreifende Synchronisierung nutzt auf Apple iCloud und sonst ein Proton-Konto, sodass synchronisierte Nutzung die reine Offline-TOTP-Grenze verlässt.

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Minor · −1

GitHub zeigt im Android-Repo keine SECURITY.md, daher ist die repo-spezifische Meldeanleitung weniger explizit als Protons zentrales Programm.

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Minor · −1

Protons Open-Source-Seite verlinkt für Authenticator den Quellcode, veröffentlicht aber noch keinen Authenticator-spezifischen Auditbericht.

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Moderate · −1.5

iOS-Releases nach dem Start behoben weiter verschwindende Codes und nicht persistente Sessions, daher brauchten frühe Rollouts Restore-Tests.

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Minor · −1

Die offizielle Hilfe dokumentiert ein Linux-White-Screen-Startproblem auf Nvidia-Systemen, daher können Desktop-Rollouts weiter plattformspezifisch brechen.

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Major · −4

Im Juni 2026 räumte Proton ein, dass ein bezahltes Proton-Mail-Sponsoring auf Vincent Lapierres YouTube-Kanal die Affiliate- und Sponsoring-Prüfung nicht hätte passieren dürfen. Der Vorfall ist ein Proton-weites Marketing-Governance-Versagen, weil Proton eine Überprüfung seines Prüfprozesses und seiner Agenturvorgaben angekündigt hat.

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So funktioniert die Methode

Die Basisklasse beginnt je nach Offenheit und Rechtsraum bei unterschiedlichen Ausgangswerten. Danach werden Sicherheit, Governance, Zuverlässigkeit sowie Vertrag und Portabilität bewertet. Neuere oder strukturelle Vorbehalte wiegen stärker; ältere Ereignisse verlieren stufenweise Gewicht. Abzüge sind grundsätzlich gedeckelt, bestimmte gravierende Ausnahmen können davon ausgenommen sein. Klassenobergrenzen verhindern, dass positive Zusatzpunkte grundlegende Jurisdiktions- oder Transparenzrisiken vollständig verdecken.

Wichtig: Der Score bewertet öffentlich belegte Eigenschaften. Er besagt nicht, dass ein Produkt fehlerfrei, rechtssicher oder für deinen konkreten Einsatzzweck geeignet ist.