E.EuroStackDigitale Souveränität
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8.2von 10
Trust Score · ready

Wie vertrauenswürdig ist Mailfence?

Der Wert stammt aus der transparenten Bewertungsmethode des Quelldatensatzes. Er ist eine strukturierte Orientierung, keine Sicherheitsgarantie und kein Ersatz für deine eigene Risikoprüfung.

BasisklasseEU-Rechtsraum70 von 100 Basispunkten
+
Operative Faktoren+12,2aus vier Dimensionen
=
Endwert82,2entspricht 8.2 / 10

Vier Bewertungsdimensionen

Positive Signale erhöhen, Vorbehalte reduzieren den Wert
Sicherheit6,2 / 12
Signale +1,0 · Abzüge −0,8
Governance0,0 / 8
Signale +3,0 · Abzüge −9,2
Zuverlässigkeit5,0 / 6
Signale +2,0 · Abzüge −0,0
Vertrag & Portabilität1,0 / 6
Signale +3,0 · Abzüge −5,0

Positive Signale

9 Belege
+1 · Sicherheit

Veröffentlichtes Bedrohungsmodell und Sicherheitsmeldeprozess

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+1 · Governance

DSGVO-Konformität und belgisches Datenschutzrecht dokumentiert

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+1 · Zuverlässigkeit

Regelmäßige Release-Notes und mobile App-Updates

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+1 · Vertrag & Portabilität

Nachrichten-Export/-Import und IMAP-/POP-/SMTP-Zugang

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+1 · Vertrag & Portabilität

Standardprotokolle (IMAP, CalDAV, CardDAV) reduzieren Lock-in

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+1 · Vertrag & Portabilität

Server in Belgien gehostet, EU-Datenresidenz

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Vorbehalte

8 Punkte
Moderate · −2

Mailfence gibt an, dass der Dienst nicht Open Source ist; dadurch ist die unabhängige Full-Stack-Auditierbarkeit des Produktivdienstes eingeschränkt.

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Major · −4

Das Mailfence-Threat-Model nennt High-Level-Man-in-the-Middle-Szenarien und die Auslieferung bösartigen JavaScripts als nicht abgedeckt.

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Moderate · −2

Die Mailfence-Datenschutzerklärung nennt die Verarbeitung von E-Mail-Metadaten (z. B. Absender-/Empfänger-Adressen, Betreffzeilen, Zeitstempel und Message-IDs) als Teil des regulären Dienstbetriebs.

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Major · −4

Die Nutzungsbedingungen nennen, dass kostenlose Konten bei längerer Inaktivität gesperrt und später gelöscht werden können; ohne Backup-Disziplin entsteht Datenverlustrisiko.

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Moderate · −2

Die Nutzungsbedingungen enthalten weitreichende Klauseln zu Dienständerungen und Haftungsbegrenzung, was die vertragliche Planbarkeit für kritische Nutzung verringern kann.

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Moderate · −2

Mailfence verlinkt den Nicol.ai-Assistant, jedoch waren Datenverarbeitung und Modell-Training-Garantien für diesen Assistant in den geprüften Primärquellen nicht klar verifizierbar.

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Moderate · −2

Die öffentliche Status-Historie dokumentiert DDoS-bedingte Service-Degradierungen; das ist für die Resilienz relevant, auch ohne bestätigten Datenabfluss.

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Moderate · −2

Eine im Januar 2025 eingereichte US-Patentklage gegen ContactOffice/Mailfence stellt ein potenzielles Risiko für Rechtskosten und Management-Ablenkung dar.

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So funktioniert die Methode

Die Basisklasse beginnt je nach Offenheit und Rechtsraum bei unterschiedlichen Ausgangswerten. Danach werden Sicherheit, Governance, Zuverlässigkeit sowie Vertrag und Portabilität bewertet. Neuere oder strukturelle Vorbehalte wiegen stärker; ältere Ereignisse verlieren stufenweise Gewicht. Abzüge sind grundsätzlich gedeckelt, bestimmte gravierende Ausnahmen können davon ausgenommen sein. Klassenobergrenzen verhindern, dass positive Zusatzpunkte grundlegende Jurisdiktions- oder Transparenzrisiken vollständig verdecken.

Wichtig: Der Score bewertet öffentlich belegte Eigenschaften. Er besagt nicht, dass ein Produkt fehlerfrei, rechtssicher oder für deinen konkreten Einsatzzweck geeignet ist.