Wie vertrauenswürdig ist Mailfence?
Der Wert stammt aus der transparenten Bewertungsmethode des Quelldatensatzes. Er ist eine strukturierte Orientierung, keine Sicherheitsgarantie und kein Ersatz für deine eigene Risikoprüfung.
Vier Bewertungsdimensionen
Positive Signale erhöhen, Vorbehalte reduzieren den WertPositive Signale
9 BelegeVeröffentlichtes Bedrohungsmodell und Sicherheitsmeldeprozess
Quelle prüfen ↗Klare belgische Rechtsform und Jurisdiktionsrahmen
Quelle prüfen ↗Veröffentlicht Transparenzbericht mit Warrant Canary
Quelle prüfen ↗DSGVO-Konformität und belgisches Datenschutzrecht dokumentiert
Quelle prüfen ↗Öffentliche Statusseite mit Vorfallhistorie
Quelle prüfen ↗Regelmäßige Release-Notes und mobile App-Updates
Quelle prüfen ↗Nachrichten-Export/-Import und IMAP-/POP-/SMTP-Zugang
Quelle prüfen ↗Standardprotokolle (IMAP, CalDAV, CardDAV) reduzieren Lock-in
Quelle prüfen ↗Server in Belgien gehostet, EU-Datenresidenz
Quelle prüfen ↗Vorbehalte
8 PunkteMailfence gibt an, dass der Dienst nicht Open Source ist; dadurch ist die unabhängige Full-Stack-Auditierbarkeit des Produktivdienstes eingeschränkt.
Quelle prüfen ↗Das Mailfence-Threat-Model nennt High-Level-Man-in-the-Middle-Szenarien und die Auslieferung bösartigen JavaScripts als nicht abgedeckt.
Quelle prüfen ↗Die Mailfence-Datenschutzerklärung nennt die Verarbeitung von E-Mail-Metadaten (z. B. Absender-/Empfänger-Adressen, Betreffzeilen, Zeitstempel und Message-IDs) als Teil des regulären Dienstbetriebs.
Quelle prüfen ↗Die Nutzungsbedingungen nennen, dass kostenlose Konten bei längerer Inaktivität gesperrt und später gelöscht werden können; ohne Backup-Disziplin entsteht Datenverlustrisiko.
Quelle prüfen ↗Die Nutzungsbedingungen enthalten weitreichende Klauseln zu Dienständerungen und Haftungsbegrenzung, was die vertragliche Planbarkeit für kritische Nutzung verringern kann.
Quelle prüfen ↗Mailfence verlinkt den Nicol.ai-Assistant, jedoch waren Datenverarbeitung und Modell-Training-Garantien für diesen Assistant in den geprüften Primärquellen nicht klar verifizierbar.
Quelle prüfen ↗Die öffentliche Status-Historie dokumentiert DDoS-bedingte Service-Degradierungen; das ist für die Resilienz relevant, auch ohne bestätigten Datenabfluss.
Quelle prüfen ↗Eine im Januar 2025 eingereichte US-Patentklage gegen ContactOffice/Mailfence stellt ein potenzielles Risiko für Rechtskosten und Management-Ablenkung dar.
Quelle prüfen ↗So funktioniert die Methode
Die Basisklasse beginnt je nach Offenheit und Rechtsraum bei unterschiedlichen Ausgangswerten. Danach werden Sicherheit, Governance, Zuverlässigkeit sowie Vertrag und Portabilität bewertet. Neuere oder strukturelle Vorbehalte wiegen stärker; ältere Ereignisse verlieren stufenweise Gewicht. Abzüge sind grundsätzlich gedeckelt, bestimmte gravierende Ausnahmen können davon ausgenommen sein. Klassenobergrenzen verhindern, dass positive Zusatzpunkte grundlegende Jurisdiktions- oder Transparenzrisiken vollständig verdecken.
Wichtig: Der Score bewertet öffentlich belegte Eigenschaften. Er besagt nicht, dass ein Produkt fehlerfrei, rechtssicher oder für deinen konkreten Einsatzzweck geeignet ist.