E.EuroStackDigitale Souveränität
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9.6von 10
Trust Score · ready

Wie vertrauenswürdig ist FreeIPA?

Der Wert stammt aus der transparenten Bewertungsmethode des Quelldatensatzes. Er ist eine strukturierte Orientierung, keine Sicherheitsgarantie und kein Ersatz für deine eigene Risikoprüfung.

BasisklasseVollständig Open Source80 von 100 Basispunkten
+
Operative Faktoren+16,3aus vier Dimensionen
=
Endwert96,3entspricht 9.6 / 10

Vier Bewertungsdimensionen

Positive Signale erhöhen, Vorbehalte reduzieren den Wert
Sicherheit4,3 / 12
Signale +4,0 · Abzüge −5,8
Governance3,5 / 8
Signale +2,5 · Abzüge −3,0
Zuverlässigkeit2,5 / 6
Signale +5,0 · Abzüge −5,5
Vertrag & Portabilität6,0 / 6
Signale +4,5 · Abzüge −0,0

Positive Signale

18 Belege
+1 · Sicherheit

Die Projekt-Doku bittet darum, Security-Bugs vor einer Offenlegung privat über Red Hat Product Security zu melden.

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+1 · Sicherheit

Security-Fix-Releases veröffentlichen CVE-Details, Abhilfehinweise und Upgrade-Anleitungen öffentlich.

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+1.5 · Sicherheit

Release-Tarballs sind signiert, und das Projekt veröffentlicht Signaturschlüssel und Verifikationsschritte.

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+0.5 · Sicherheit

Identitäts-, Policy-, Konfigurations- und Zertifikatsdaten liegen im lokalen Directory Server.

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+1.5 · Governance

Upstream-Doku beschreibt öffentlichen Quellzugriff plus Reviewed-By-, Ticket- und Bugzilla-Nachverfolgbarkeit.

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+0.5 · Governance

Seit September 2010 ist für Beiträge kein CLA mehr nötig.

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+0.5 · Governance

Fedora-Paketmetadaten nennen mehrere namentliche Maintainer für FreeIPA.

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+1 · Zuverlässigkeit

Die offiziellen Release Notes zeigen, dass die 4.13-Linie mit FreeIPA 4.13.1 in 2026 weiter aktiv blieb.

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+1 · Zuverlässigkeit

Die FreeIPA-GitHub-Organisation zeigte im März 2026 weiter Updates an Kern- und Nebenprojekten.

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+0.5 · Zuverlässigkeit

Open Hub meldet Hunderte Mitwirkende und laufende Aktivität im 30-Tage-Fenster.

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+0.5 · Zuverlässigkeit

Support und Entwicklung laufen über öffentliche Mailinglisten, Ankündigungen und IRC.

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+0.5 · Zuverlässigkeit

Ein offizielles Healthcheck-Tool deckt Replikation, Zertifikate, Dienste und Dateisystemzustand ab.

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+0.5 · Zuverlässigkeit

Eine offizielle Ansible-Collection unterstützt Server-, Replica- und Client-Deployment plus Backup und Restore.

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+1 · Zuverlässigkeit

Die Architektur unterstützt volle Multi-Master-Replikation für Redundanz und Skalierung.

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+2 · Vertrag & Portabilität

FreeIPA ist selbst hostbar über Distro-Pakete, Container-Images oder Source-Tarballs.

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+1 · Vertrag & Portabilität

Der Stack baut auf Standardprotokollen und etablierten Komponenten wie LDAPv3 und Kerberos auf.

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+1 · Vertrag & Portabilität

Die offizielle Backup-Doku enthält Vollbackups und LDIF-basierte Wiederherstellungspfade, die Betreiber selbst ausführen können.

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+0.5 · Vertrag & Portabilität

CLI, Web UI, XML-RPC, JSON-RPC und ein Python-SDK sind für Integrationen dokumentiert.

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Vorbehalte

7 Punkte
Major · −4.5

Ein Folge-CVE von September 2025 zeigte, dass Lücken bei der krbCanonicalName-Eindeutigkeit eingeschriebene Systeme weiter bis zu Domain-Admin-Rechten eskalieren konnten.

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Moderate · −2.5

Ein CVE von Januar 2025 zeigte, dass Administrator-Passwörter während der Installation in systemd-Journal-Logs geraten konnten.

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Moderate · −2

Die offizielle Quick-Start-Doku warnt, dass Installation und Konfiguration dieses Security-Servers anspruchsvoll sind und umfangreiche DNS- und Host-Vorbereitung brauchen.

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Moderate · −2

Die offizielle Backup-Doku sagt, dass das Wiederherstellen einzelner LDAP-Einträge weiterhin keinen generischen unterstützten Workflow hat.

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Moderate · −1.5

Die historische Projekt-Governance sagt, dass FreeIPA nicht als eigenständige Rechtsperson organisiert war und Red Hat für zentrale Rechtsfragen nutzte.

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Moderate · −1.5

Das Projekt sagt, dass sein Upstream-User-Guide nicht mehr gepflegt wird und Doku-Aufwand auf RHEL-Downstream-Doku verschoben wurde.

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Moderate · −1.5

Die Roadmap bindet Upstream-Releases und Maintenance-Branches an Fedora-Zeitpläne und stabile Distro-Linien.

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So funktioniert die Methode

Die Basisklasse beginnt je nach Offenheit und Rechtsraum bei unterschiedlichen Ausgangswerten. Danach werden Sicherheit, Governance, Zuverlässigkeit sowie Vertrag und Portabilität bewertet. Neuere oder strukturelle Vorbehalte wiegen stärker; ältere Ereignisse verlieren stufenweise Gewicht. Abzüge sind grundsätzlich gedeckelt, bestimmte gravierende Ausnahmen können davon ausgenommen sein. Klassenobergrenzen verhindern, dass positive Zusatzpunkte grundlegende Jurisdiktions- oder Transparenzrisiken vollständig verdecken.

Wichtig: Der Score bewertet öffentlich belegte Eigenschaften. Er besagt nicht, dass ein Produkt fehlerfrei, rechtssicher oder für deinen konkreten Einsatzzweck geeignet ist.